Newsletter 26/2005

Vom 21. Dezember 2005

5. Biomasse Tagung Rheinland Pfalz

Am 10. und 11. November 2005 fand im Zentralen Neubau am Umwelt Campus Birkenfeld die 5. Biomasse Tagung RLP statt.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit der Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), des Ministeriums für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz und der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck GmbH (E2A) statt.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen alternative Energieträger, innovative Technologien, Entwicklungsziele und Praxiserfahrungen.

Die EffizienzOffensive Rheinland Pfalz e.V. (EOR) präsentierte einen Informationsstand zum Thema EffNet.

Brennstoffzellenforum

Das 4. Brennstoffzellenforum RLP wurde im November an der Fachhochschule Bingen durchgeführt.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit der Transferstelle Bingen (TSB), des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und dem Umweltcampus Birkenfeld statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen erdgasbetriebene Brennstoffzellen, Entwicklungsziele und Betriebserfahrungen sowie neue Anwendungen der Brennstoffzellentechnologie.

4. Tag der Umwelttechnik Rheinland-Pfalz

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Herr Gensel, Mitarbeiter der EOR

Der 4. Tag der Umwelttechnik Rheinland-Pfalz fand am 14.11 auf dem Umwelt Campus Birkenfeld statt.

Im ersten Veranstaltungsteil stellten Regierungsvertreter aus Chile, Marokko und der Türkei geplante Umweltprojekte sowie die Investitionsvoraussetzungen in den jeweiligen Ländern vor. Unternehmensvertreter aus Rheinland-Pfalz, die bereits in diesen Ländern aktiv sind, stellten in Koreferaten ihre unterschiedlichen Projekte und Markteintrittsstrategien vor.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden in länderbezogenen Workshops weitere Investitionsprojekte und Anknüpfungspunkte an bestehende Projektnetzwerke vorgestellt.

Das Vortragsprogramm wurde durch einen Ausstellungsbereich ergänzt. Neben den Vertretern der Unternehmens-Netzwerke aus Rheinland-Pfalz standen Vertreter von landes- und bundesweiten Fördereinrichtungen zu Informationsgesprächen zur Verfügung.

Die EffizienzOffensive Rheinland Pfalz e.V. (EOR) präsentierte sich durch einen Informationsstand.

PIUS Veranstaltung am 22.11.2005 in Kaiserslautern

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Am 22.11.2005 fand an der TU Kaiserslautern das Seminar „Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)“ statt.

Die gemeinsame Veranstaltung der EffizienzOffensive Rheinland Pfalz e.V. (EOR) und der Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (SAM) bot ein umfassendes Vortragsprogramm über das Themenfeld „Kosteneinsparpotentiale in Betrieben erkennen und nutzen“.

Vorgestellt wurden auch das EffNet RLP, das Energieforum RLP, sowie das PIUS-Internetportal. Die EffizienzOffensive Rheinland Pfalz e.V. (EOR) präsentierte sich durch einen Informationsstand zum Thema EffNet.

IHK-Energietag in Ludwigshafen

Am 02.12.2005 fand die Informationsveranstaltung IHK-Energietag in Ludwigshafen statt.

Die Veranstaltung der IHK bot ein umfassendes Vortragsprogramm über das Themenfeld der Energieeinsparung in Unternehmen.

Die einzelnen Referenten berichteten über Blockheizkraftwerke, Risikovermeidung durch strukturierte Beschaffung beim Stromeinkauf sowie über Contracting.

Prof. Dr. Hermann Heinrich, Geschäftsführer der EOR referierte über „Energetische Schwachstellen in Betrieben“. Im Rahmen des Vortrages wurden Analysemethoden und Behebungsmöglichkeiten vorgestellt.

Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Kaisersesch

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Prof. Simon, Staatssekretär Strutz, Bürgermeister Mattes

Am 06.12.2005 fand das 4. Forum für Technologie und Innovation am Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Kaisersesch statt. Bei der Eröffnung hob Staatssekretär Walter Strutz, vom Ministerium für Wirtschaft in Rheinland Pfalz die Bedeutung von technologieorientierten Gründungen für die Volkswirtschaft hervor.

Die Unternehmen in Rheinland Pfalz seien laut Strutz in allen wirtschaftlichen Bereichen sehr innovativ und liegen beim Wachstum, beim Export, bei den Patentanmeldungen, sowie am Arbeitsmarkt ganz vorne.
Durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen von Seiten des Wirtschaftsministeriums haben rheinland-pfälzischen Unternehmen, insbesondere die mittelständische Wirtschaft, eine internationale Wettbewerbsfähigkeit erreicht. Nach Aussage des Staatssekretärs soll die Technologiepolitik eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bauen und beispielsweise auch den Unternehmen oder den potentiellen Gründern im ländlichen Raum den Zugang zu solchen Technologien verschaffen, die sie aus eigener Kraft nicht erreichen können.

Die Gründung des TGZ in Kaisersesch wurde mit einer Förderung von 65 Prozent der Gesamtkosten unterstützt und sei ein Beispiel für die funktionierende Zusammenarbeit zwischen Region und zielgerechter Unterstützung durch das Land.

Achtung: Energiepass durch unseriöse Anbieter

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf wird frühestens Mitte des Jahres 2006 der Energiepass für Haus- und Wohnungseigentümer Pflicht.
Danach wird es mindestens eine Übergangsregelung von sechs Monaten geben.

Allein in Deutschland wird für das Jahr 2006 ein Bedarf von etwa 2 Mio. Energieausweisen erwartet.

Schon vor der offiziellen Einführung des Passes versuchen unseriöse Anbieter ein schnelles Geschäft zu machen. Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass zurzeit im Ruhrgebiet „Drückerkolonnen“ unterwegs seien. Ihre Vorgehensweise sei so, dass den Hausbesitzern ein Verweis auf eine bald drohende Geldstrafe vorgemacht wird und der Energiepass zum Preis von 1000 Euro und mehr an den Haustüren angeboten wird.

Der Energiepass darf laut Verbraucherzentrale nur von „ausgewiesenen Fachleuten“ nach einer genauen energetischen Gebäudeanalyse ausgestellt werden. Voraussichtlich wird der Energiepass für ein Einfamilienhaus für etwa 300 – 400 Euro zu bekommen sein. Zudem drohen den Hausbesitzern in der Übergangszeit von einem halben Jahr auch keine Geldstrafen, wenn das neue Dokument bei Mieter- und Eigentümerwechsel nicht vorliege.
Die Verbraucherzentrale gibt an, dass Hausbesitzer, die sich bereits an der Haustür einen Energiepass gekauft haben, innerhalb von zwei Wochen ihren Vertrag widerrufen können. Weiterhin sollten sie Anzeige gegen die „Energiepassverkäufer“ erstatten.

Stromsparen bei der Weihnachtsbeleuchtung

Der Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung in Deutschland wurde durch die Heidelberger Institut für Energiedienstleistungen GmbH (IfED) abgeschätzt. Laut Rüdiger Winkler, Leiter der IfED, werden in Deutschland ca. 420 Millionen Kilowattstunden für die Weihnachtsbeleuchtung, davon 409 Millionen Kilowattstunden von privaten Haushalten und ca. 10 Millionen von Städten und Gemeinden, verbraucht.

Diese Strommenge würde nach Meinung von Winkler, für den Jahresverbrauch eines größeren Flughafens reichen. Um die Umwelt zu schonen und die Stromkosten zu reduzieren, empfehlen die Heidelberger Experten bei der Weihnachtsbeleuchtung möglichst sparsame Varianten zu wählen.

Man sollte z. B. auch Zeitschaltuhren einsetzen und auf Lichtschläuche, die einen fünf- bis sechsfach höheren Verbrauch als herkömmliche Lichterketten haben, verzichten.

Auch Städte sollten bei ihrer Weihnachtsbeleuchtung auf energiesparende Techniken achten. Die Stadt Zürich verwendet dieses Jahr erstmals stromsparende LED-Lichterketten und verringert dadurch den entsprechenden Verbrauch um 85 Prozent.

Unabhängigkeit durch Erschließung von deutschen Erdöl-Lagerstätten

Naturkatastrophen wie die Wirbelstürme im Süden der USA bringen die Energiemärkte ins Schwanken. Steigende Öl- und Benzinpreise infolge von Versorgungs- oder Verarbeitungsengpässen sind die Folge. Experten gehen davon aus, dass eine deutliche Senkung des Ölpreises nicht absehbar ist. Aus diesem Hintergrund sollten heimischen Ölreserven mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Nach Auffassung von Dr. Hartmut Pick vom Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) muss ein Ölvorkommen das nicht nur als Ressource, sondern auch als Reserve eingestuft werden kann, drei Bedingungen erfüllen. Zum einen müssen Bohrungen das Vorhandensein einer Lagerstätte bestätigen, zweitens muss sie nach heutiger Technik und drittens bei heutigen Preisen wirtschaftlich förderbar sein.

Um die heimische Energieversorgung für die kommenden Jahre abzusichern, sollten die inländischen Lagerstätten ausgebaut werden und neue Reserven erschlossen werden. Allerdings machen ungünstige geologische Bedingungen das Aufspüren neuer Lagerstätten und die Förderung aus den großen Tiefen in Deutschland risikoreich und kostspielig.

Bei den anhaltend hohen Ölpreisen ist, nach Meinung von Bernd Hildebrandt von der Essener Deutsche Montan Technologie (DMT), aber die Exploration in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll.

Redaktion:

Dipl.-Ing. Jens Dieckmann

Fragen und Anregungen gerne an
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Die EOR wünscht allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.
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