Nachrichten aus Rheinland-Pfalz rund um die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Frankenthal: Energiegenossenschaft soll gegründet werden
Die Frankenthaler Initiative „Bündnis gegen Atomkraft“ möchte eine Energiegenossenschaft gründen. Das teilte das Bündnis auf einer Informationsveranstaltung mit. Hinter Energiegenossenschaften verbirgt sich die Idee, dass sich Privatpersonen schon mit verhältnismäßig niedrigen Geldeinlagen an Investitionen in erneuerbare Energien beteiligen können. Wird durch den Anlagenbetrieb Gewinn erwirtschaftet, kann dieser an die Investoren ausgeschüttet werden. Mit der Energiegenossenschaft ließe sich beispielsweise der Bau und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage finanzieren. Das Bündnis erarbeitet in den nächsten Monaten einen Geschäftsplan und die Satzung.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Frankenthaler Zeitung, 12.12.2011]
Kirn: Tennisclub Blau-Weiß produziert Strom mit Photovoltaik-Anlage
Die notwendige Dachsanierung des Vereinsheims „Tie-Break“ wurde mit der Installierung einer Photovoltaik-Anlage verknüpft. Die Anlage auf dem Dach umfasst 2.000 Quadratmeter, die Module erbringen eine jährliche Leistung von etwa 130.000 Kilowatt. Mit der Anlage können rund 260.000 Kilogramm CO2 im Jahr eingespart werden.
[Quelle: Öffentlicher Anzeiger, 05.12.2011]
Ludwigshafen: Technische Werke starten Klimaprojekte
Kunden der Sparkasse Vorderpfalz haben vier Millionen Euro in den „Klima aktiv“-Sparbrief investiert. Dieser Betrag geht jetzt als Kredit an die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL), die mit dem Geld den Bau regenerativer und dezentraler Energieerzeugungsanlagen finanzieren will. Noch im Dezember könnten Photovoltaikanlagen auf dem Zentrallager auf einer Fläche von rund 3.200 Quadratmetern, auf den Dächern der Wasserwerke in Maudach (2.400 Quadratmeter) und auf der Parkinsel (1.100 Quadratmeter) in Betrieb genommen werden. Zudem sind zehn Bockheizkraftwerke und eine Pellet-Anlage geplant.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Ludwigshafener Rundschau, 07.12.2011]
Knöringen: Keine Einwände gegen Photovoltaik-Anlage
Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Südliche Weinstraße beabsichtigt, auf Teilflächen des Abfallwirtschaftszentrums Edesheim eine Photovoltaik-Freiflächenanlage zu installieren. Hierfür musste sich der Eigenbetrieb das OK der Gemeinde Knöringen einholen, da die Gemarkungsgrenze zwischen Knöringen und Edesheim mitten durch die Deponie geht. Die Zustimmung gab es unter der Auflage, dass der Gemeinde keine Kosten entstehen und eventuell notwendige Ausgleichsflächen geschaffen werden. Die fertige Photovoltaikanlage soll rund 650 Haushalte mit Strom versorgen.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Pfälzer Tageblatt, Ausgabe Weinstraße, 08.12.2011]
Schifferstadt: Solarstrom nun auch bei den Stadtwerken
Seit Anfang Dezember produzieren 332 Module einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der Schifferstadter Kläranlage Strom. 152 Solarmodule befinden sich auf der Klärschlammanlage, 120 auf dem Betriebsgebäude und 60 auf der Kompressorhalle. 200.000 Euro haben die Stadtwerke in die Anlage investiert, in etwa zwölf Jahren hat sich die Anlage möglicherweise amortisiert. Der Jahresertrag liegt bei 75.000 Kilowattstunden, etwa 50 Tonnen CO2 können eingespart werden. Die Stadtwerke kündigten weitere Investitionen an.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Ludwigshafener Rundschau, 07.12.2011]
Bingen: Nahwärme versorgt FH, Gartenbauamt und Neubaugebiet
Die Fachhochschule Bingen, das Gartenbauamt und das Neubaugebiet „Bubenstück“ in Bingen werden künftig mithilfe der Bioernergie-Kraft-Wärme-Kopplung (Bioenergie-KWK) mit Nahwärme versorgt. Die Bioenergie liefern Holzhackschnitzel aus der Region, die in einer vollautomatischen, fernüberwachten Anlage verbrannt werden. Die Anlage, zu der auch ein Blockheizkraftwerk für die FH gehört, kostet 2,3 Millionen Euro.
[Quelle: Öffentlicher Anzeiger, 29.11.2011]
Limburgerhof: Verein vermietet Dach für Strom
Im Rahmen des Programms „Dach vermieten – Strom sparen“ der Speyerer Stadtwerke (SWS) ist auf dem Dach der TG 04 Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis) eine Photovoltaikanlage installiert worden. Die 400 Quadratmeter große Anlage wird 20 Jahre von den Stadtwerken betrieben, danach geht sie in den Besitz des Vereins über. Die Stadtwerke zahlen dem Verein rund 1.000 Euro Miete im Jahr.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Speyerer Rundschau, 12.12.2011]
Kaiserslautern: Energetischer Kita-Neubau in der Turnerstraße eingeweiht
Nach gut zwei Jahren Bauzeit ist die evangelische Kindertagesstätte auf dem Kotten bezugsfertig. 2,8 Millionen Euro hat der Neubau der Kita gekostet. Auch energetische Aspekte wurden berücksichtigt. Die Dämmung hat Passivhausniveau und die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach deckt den jährlichen Energiebedarf.
[Quelle: Die Rheinpfalz, Pfälzische Volkszeitung, 12.12.2011]